Албрехт фон Халер


Из "АЛПИТЕ"

   Когато чест и злато лих съюз създават,
В смутената душа погасва радостта.
Нещата стойност имат, щом ни завладяват,
А скъпият товар ни тегли към смъртта.
Какво ли отличава княза от овчаря,
Щом скиптърът от гегата е по-немил?
Тежко му, който в честолюбие изгаря:
Слуги навред да има, пак ще е унил!
Нали щом вечен мир душата обладае,
По-леко сън заспива, който пух не знае?

   Щастливо златно време, дар на боговете!
Защо, уви, тъй рано си отиде ти?
О, не, че вихър зъл не къса тука цвете,
А вечна пролет сред ливадите цъфти;
И не, че житото само расте в нивята,
А мед и мляко на потоци вред шурти,
И не, че дързък лъв не плаши веч стадата,
А заблудено агне кротко с вълци спи.
Не! Ала тук излишество злотворно няма
И в бедността е скрита благодат голяма!

   Блазе ви, о, деца на Майката Природа!
Не приказен разкош душите ви коси;
Но що да дирим блясък и суетна мода,
Когато добродетелта труда краси?
Не царствен дял съдбата ви е отредила,
Сразяват ви и мълнии, и зли слани;
Безкрайна зима пролетта е тук скъсила
И вечен лед обгръща хладни долини.
Но нравите ви златни всичко заменяват -
И елементите дори ви облажават!

1729


     Превод от немски:
    © ВЕНЦЕСЛАВ КОНСТАНТИНОВ




Albrecht von Haller


Aus "DIE ALPEN"

   Wann Gold und Ehre sich zu Clios Dienst verbinden,
Keimt doch kein Funken Freud in dem verstörten Sinn.
Der Dinge Werth ist das, was wir davon empfinden;
Vor seiner theuren Last flieht er zum Tode hin.
Was hat ein Fürst bevor, das einem Schäfer fehlet?
Der Zepter eckelt ihm, wie dem sein Hirten-Stab.
Weh ihm, wann ihn der Geiz, wann ihn die Ehrsucht quälet,
Die Schaar, die um ihn wacht, hält den Verdruß nicht ab.
Wann aber seinen Sinn gesetzte Stille wieget,
Entschläft der minder sanft, der nicht auf Eidern lieget?

   Beglückte güldne Zeit, Geschenk der ersten Güte,
O, daß der Himmel dich so zeitig weggerückt!
Nicht, weil die junge Welt in stätem Frühling blühte
Und nie ein scharfer Nord die Blumen abgepflückt;
Nicht, weil freiwillig Korn die falben Felder deckte
Und Honig mit der Milch in dicken Strömen lief;
Nicht, weil kein kühner Löw die schwachen Hürden schreckte
Und ein verirrtes Lamm bei Wölfen sicher schlief;
Nein, weil der Mensch zum Glück den Überfluß nicht zählte,
Ihm Nothdurft Reichthum war und Gold zum sorgen fehlte!

   Ihr Schüler der Natur, ihr kennt noch güldne Zeiten!
Nicht zwar ein Dichterreich voll fabelhafter Pracht;
Wer misst den äußern Glanz scheinbarer Eitelkeiten,
Wann Tugend Müh zur Lust und Armuth glücklich macht?
Das Schicksal hat euch hier kein Tempe zugesprochen,
Die Wolken, die ihr trinkt, sind schwer von Reif und Strahl;
Der lange Winter kürzt des Frühlings späte Wochen,
Und ein verewigt Eis umringt das kühle Thal;
Doch eurer Sitten Werth hat alles das verbessert,
Der Elemente Neid hat euer Glück vergrößert.

1729