WENZESLAV KONSTANTINOV


      WENZESLAV KONSTANTINOV, geboren 1940 in Sofia. Studium der Germanistik und Philosophie. Dissertation über Einwirkungen des deutschen literarischen Expressionismus auf die bulgarische Dichtkunst der Zwischenkriegszeit. Seit 1987 Lehrbeauftragter für Übersetzung deutschsprachiger Dichtung an der Universität Sofia. 1991-1992 Aufenthalt in Berlin im Rahmen des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. 1993-1994 Aufenthalt in SUNY Geneseo, New York. Gastvorträge und Konferenzteilnahmen in Berlin, Leipzig, Marburg, Wien, Prag, Bern, Zürich, Lausanne u.a. 1993 Übersetzerpreis des Bundesministerium für Unterricht und kulturellen Angelegenheiten, Wien.

      Lebt derzeit in Sofia und Solischta - einem Dorf im Rhodopen-Gebirge - als freischaffender Schriftsteller und Übersetzer.


          VERÖFFENTLICHUNGEN:

      Studien, Aufsätze und Hörfunkbeiträge zur deutschen, österreichischen, schweizerischen und bulgarischen Literatur, Publikationen u.a. über Hans Sachs, Goethe, Schiller, Hölderlin, E.T.A. Hoffmann, Nikolaus Lenau, Thomas Mann, Hermann Hesse, Franz Kafka, Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger, Stefan Zweig, Ödön von Horvath, Elias Canetti, Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt, Heinrich Böll, Alfred Andersch, Martin Walser, Hans Magnus Enzensberger, Christoph Meckel.



          AUSZEICHNUNGEN:

      1993: Der Übersetzerpreis des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, Wien.

      2006: Der Preis des Bulgarischen Übersetzerverbandes für das Gesamtwerk.


          HERAUSGEBER VON:

      Rainer Maria Rilke, Lyrik. 1979

      Max Frisch, Tagebücher. 2 Bde. 1979

      Ödön von Horvath, Ausgewählte Prosa. 1983

      Ilse Aichinger, Ausgewählte Prosa. 1984

      Stefan Zweig, Ausgewählte Essays. 1985

      Thomas Mann, Briefe. 2 Bde. 1988-1989


          HERAUSGEBER UND ÜBERSETZER VON:

      Erich Kästner, Ist Existentialismus heilbar? Ausgew. Erzählungen. 1968

      Österreichische Erzähler. Eine Anthologie. 1981

      Lion Feuchtwanger, Das Haus am Grünen Weg. Ausgewählte Erzählungen. 1981

      Franz Kafka, Die Verwandlung. Ausgewählte Erzählungen. 1982

      Martin Walser, Ein fliehendes Pferd. Ausgewählte Erzählungen. 1982

      Bertolt Brecht, Die Trophäen des Lukullus. Ausgewählte Erzählungen. 1983

      An der Baumgrenze. 10 deutschsprachige Erzähler des 20. Jahrhunderts. 1983

      Christoph Meckel, Hotel für Schlafwandler. Ausgewählte Gedichte. 1984

      Hermann Hesse, Der gestohlene Koffer. Ausgewählte Erzählungen. 1986

      Kurt Tucholsky, Interview mit mir selber. Gedichte und Erzählungen. 1986

      Heinrich Böll, Der Zwerg und die Puppe. Ausgewählte Erzählungen. 1987

      Alfred Andersch, Ausgewählte Erzählungen. 1988


          BUCHÜBERSETZUNGEN:

      Bertolt Brecht, Das Leben des Galilei. Schauspiel. 1964

      Bertolt Brecht, Kalendergeschichten. Gedichte und Erzählungen. 1975

      Bertolt Brecht, Kleines Organon für das Theater. Essay. 1985

      Max Frisch, Stiller. Roman. 1978, 1982

      Max Frisch, Homo Faber. Roman. 1973, 1981, 1995

      Max Frisch, Der Mensch erscheint im Holozän. Erzählung. 1984

      Max Frisch, Don Juan oder die Liebe zur Geometrie. Komödie. 1979

      Friedrich Dürrenmatt, Der Verdacht. Roman. 1972, 1984, 1989

      Friedrich Dürrenmatt, Der Tunnel. Erzählung. 1981

      Elias Canetti, Hochzeit. Drama. 1980

      Stefan Zweig, Schachnovelle. 1973

      Walter Benjamin, Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Essay. 1989

      Hans Magnus Enzensberger. Der Untergang der Titanic. Eine Komödie. 1990

      Erich Maria Remarque, Der Himmel kennt keine Günstlinge. Roman. 1972, 1985

      Katja Mann, Meine ungeschriebenen Memoiren. 1989

      Friedrich Christian Delius, Mogadischu Fensterplatz. Roman. 1992

      Peter Hacks, Der Frieden. Ein Stück. 1985

      Peter Hacks, Die schöne Helene. Ein Stück. 1986





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Created: 19.02.2012
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